Schneefall und Räumung: Der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Schneeräumung ist kurz nach Mitternacht, da unser Team dann ab 1:00 Uhr starten kann. Normalerweise sind die meisten Flächen bis 6:00 Uhr geräumt. Verzögert sich der Schneefall, verschiebt sich auch der Räumzeitpunkt. Besonders herausfordernd ist die unterschiedliche Wetterlage in den Stadtteilen, die zu variierenden Räumzeiten führt.
Beispielhafte Szenarien: Endet der Schneefall erst gegen 7:00 Uhr, ist ein Räumen um 6:00 Uhr ineffizient, da der Schnee erneut beseitigt werden müsste. Bei Schneefällen am Morgen oder tagsüber können Kunden auch nach 8:30 Uhr noch verschneite Wege vorfinden. Dies liegt oft nicht an einem Versagen der Dienstleistung, sondern an verschiedenen Faktoren, wie dem Ende des Schneefalls.
Herausforderungen: Einsätze während des Tages sind besonders anspruchsvoll. Die winterliche Verkehrslage in Hamburg und Umgebung verlangsamt das Team und festgetretener Schnee erschwert die Räumung zusätzlich. Die Einflussfaktoren variieren je nach Wetterlage.
Gesetzliche Vorgaben und Praxis
Rechtliche Rahmenbedingungen: Die meisten Satzungen verlangen eine Räumung „unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls“ (z.B. §31 HWG). "Unverzüglich" bedeutet juristisch „ohne schuldhaftes Zögern“ und wird oft als ein Zeitfenster von fünf bis sechs Stunden interpretiert. Bei starkem Schneefall kann sich dieser Zeitraum verlängern.
Praktische Umsetzung: In der Praxis beginnen wir unsere Einsätze oft kurz vor dem Ende des Schneefalls, sodass unser Team mit den letzten Flocken die Arbeit aufnimmt. Obwohl gesetzlich zulässig, bis zum Ende des Schneefalls zu warten, starten wir oft schon währenddessen und wiederholen die Räumung bei Bedarf. Dabei berücksichtigen wir Wetterprognosen und notwendige Ruhephasen für unser Team.
Unser Engagement: Wir setzen alles daran, Ihre Flächen so früh wie möglich verkehrssicher zu machen – auch wenn dies nicht immer zu den gesetzlich vorgesehenen Zeiten gelingt.